Katalog-Nr.: RR053
VÖ: 11. April 2008
Genre: Britpop/Powerpop

Keegans Debüt „Looking Out For No. 1“ ist das Ende einer Reise und der Beginn einer Mission! Nach Veröffentlichung der Single „Melody“ in 2003, die auf vielen Playlists britischer Uni-Radios landete, und der Cover-Version eines alten Jellyfish- Klassikers für das Jellyfish Tribute Projekt des US-Labels Burning Sky Records, traf die Kölner Band Ende letzen Jahres auf Rookie Records. Und hier kommt Deutschlands best gehütetes Powerpop-Geheimnis!

„Looking Out For No. 1“, aufgenommen und gemischt im Frühjahr 2007 von Christoph Schneider und gemastert von Kai Blankenberg (Skyline Tonfabrik), ist ein mit 11 Stücken gefülltes Hit an Hit Powerpop-Monster. Natürlich bleiben Vergleiche mit Franz Ferdinand, Bloc Party, The Wombats oder auch Tokyo Police Club nicht aus – im Übrigen alles Bands, die Keegan sehr schätzt. Die Kölner haben diese Impulse aufgenommen, mit ihrer Liebe für britische Indie-Musik und der Faszination für die großartige 1970er „larger than life bands“ wie Kiss oder Cheap Trick kombiniert und daraus in ureigenster Handschrift ein Debüt von mitreißenden Ohrwürmern geformt. Vom fetten Dancefloor-Eingangskracher „Pleased to meet you“ bis hin zum furiosen emotionalen Schlusspunkt „And now in black and white“ beweist Keegan mit jedem einzelnen Song, dass ihr Debüt sich durch Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein auszeichnet. Und den zurzeit beliebten „The …“-Stempel haben sie erst gar nicht nötig!

Keegan’s debut album “Looking Out For No. 1”, is the end of a journey and the start of a mission for the Cologne band! After releasing a single, “Melody” in 2003, that garnered them playlist slots on British university radio, and covering a classic Jellyfish song for the Burning Sky Records Jellyfish Tribute package, `Sensory Lullabies` the band finally hooked up with Rookie Records last year. It has been a long hard slog for Germany`s “best kept powerpop secret”, but here they are, fire in their belly`s, blood on their lips and fists in the air!

“Looking Out For No. 1”, recorded and mixed in early 2007 by Christoph Schneider and mastered by Kai Blankenberg at Skyline Tonfabrik, is an eleven track, 34 minute hit on hit powerpop pile up. Sure, Keegan have been compared to the likes of Franz Ferdinand, Bloc Party, The Wombats or even Tokyo Police Club (all of whom they admire by the way!) but they’ve taken these inputs, their love for British indie music in general, and a fascination for those great, larger than life 70s rock bands, like Kiss or Cheap Trick, and created a highly infectious set of songs that sound like no one else but Keegan. From the opening dancefloor killer “Pleased to meet you” to the closing emotionially charged “And now in black and white”, they prove time and time again, that this is one debut act without an identity crisis! There’s no “THE” in KEEGAN!

Tracklist:

•01_Pleased to meet you
•02_Don’t say a thing
•03_Set to stun
•04_Brixton Road
•05_Jackie Queen
•06_Sick & tired
•07_Breaking out
•08_Shake appeal
•09_Shoot out the lights
•10_Comes undone
•11_And now in black and white

Album Reviews:

Looking out for No. 1 Album (2008)

Visions | 05/2008

Kölner Powerpop mit besten Chancen für den Titel „Heimliche Sommerplatte 2008“.
Wieder so ein Plattettitel, der Sorgsam mit Blick auf die Inhalte des Albums ausgewählt wurde: Wenn das Debüt der Kölner Keegan eins tut, dann auf die Pole-Position schielen. Sei es die der College-Radios im kommenden Sommer oder die bundesweite für die nächsten paar Jahre. Dabei kann man ihnen das, im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen, ums Verrecken nicht übel nehmen, denn wirklich jeder der elf Songs auf „…No.1“ ist ein frischer und nachhaltiger Anwärter auf sein Ziel. Da mutet es schon etwas seltsam an, dass alle Bandmitglieder bereits über 30 sind und mit beiden Beinen fest im bürgerlichen Leben stehen, denn das hier klingt mehr nach Anfang 20, Großbritannien und würde es der NME in die Finger kriegen, nach „next big thing“.

OneTake.de | 07/2008:

11 sonnige Songs dieser Kölner Band, wobei man den Musikern auch eine vornehme britische Blässe andichten könnte, wie sie da THE JAM und den TEENAGE FANCLUB hochleben lassen. Hibbeliger Gitarrenpop, gerne mit dezentem Disco-Offbeat im Rockfundament und rein- und raushüpfenden Chören. Melodien für die Ewigkeit finden sich hier noch nicht, aber schließlich schaut man sich – laut Titel – auf dem Debüt zunächst mal nach einer potentiellen Nummer Eins (und sowas machen wir ja nicht an Verkaufseinheien fest, wir sind ja nicht blöd) um. Da ist es zu verschmerzen, dass manche Eingängigkeit vielleicht zu eingängig geworden ist, um sich für einen Platz auf einem Mixtape für die Angebetete zu qualifizieren, aber als Soundtrack für ein paar Bier in der Abendsonne ist das dann doch geradezu ideal, zumal KEEGAN wissen, wie lang ein guter Popsong sein darf.
Und „Set To Stun“ und „Breaking Out“ sind genau das.

Swiss Records | 07/2008:

Benannt nach dem englischen Fussballspieler Kevin Keegan hat sich das Kölner Quartet um den englischen (?) Sänger Ian Maxwell dem energetischen Indie- und Powerpop verschrieben. Die elf Songs auf «Looking out for no.1» lassen eine breite Orientierung vermuten. Auf der einen Seite ist der Einfluss des englischen Indiepops herauszuhören, andererseits sind aber auch US-Bands wie Weezer zu vernehmen. Der Auftakt könnte beispielsweise ebenso gut von Franz Ferdinand stammen. «Set to stun» liegt dann auf einer Linie mit Bands wie We are scientists. «Breaking out» hingegen mahnt an Feeder. Songs wie «Shoot out the lights» oder «And now in black and white» könnte man sich dann auch gut von Weezer oder Ok Go vorstellen. In diesem doch gut beackerten Feld schaffen es Keegan, ein paar Songs abzuliefern, die sich in den Gehörgängen festsetzen und sich dort gut anfühlen. Dazu gehören der Auftakt «Pleased to meet you», «Sick & tired» und «Breaking out».
7.5 out of 10

rocktip.de | 06/2008:

album of the month june 2008
Keegan – Looking out for No. 1 (11 Songs – 32:48 min)
Der Vierer aus Köln klingt so ganz und gar nicht deutsch. Das ist feinster Powerpop in bester britischer Tradition. In fast allen Besprechungen wird erwähnt, dass die Bandmitglieder bereits über 30 sind und mit beiden Beinen fest im Leben stehen. In der Zeiten des Jugendwahns ist das für ein Debutalbum wohl wahrhaft erwähnenswert. Der Qualität schadet es jedenfalls nicht. Tolle Songs, zum Teil mit klarem Hitpotential. In einer gerechten Welt “the next big thing”. Allerdings scheint man ja im Moment als deutsche Band auch deutsch singen zu müssen um in der Heimat Erfolg zu haben. Wünschen wir Keegan, dass sie es trotzdem schaffen.
Bei uns sind sie jedenfalls Monatssieger.
Highlights: der Opener “Pleased to meet you”, “don´t say a thing” (gehört in jede gut sortierte Hitparade), “sick & tired” und “breaking out” (der nächste Hit).
Kein Ausfall, sehr eingängig aber auf keinen Fall langweilig – unbedingt reinhören und kaufen.

Trust | 05/2008:

Köln liegt in England – ehrenhalber zumindest. Ob Keegan allerdings aus Ehrenfeld kommen, wissen wir nicht. Okay, kein guter Witz, aber zumindest ein guter Versuch. Zumindest hat sich das Quartett nach einem englischen Fußballspieler benannt, der allerdings nie beim FC Köln, sondern nur ein paar allerdings erfolgreiche Jahre beim Hamburger SV gespielt hat. Fußballsongs sucht man indes auf ‚Looking out for No. 1‘ erfolglos. Dafür gibt es einen Dancefloor-Hit nach dem anderen. Keegan lieben nämlich englischen Indiepop – Franz Ferdinand, Fratellis und so. das klingt auf der Debüt-CD extrem eingängig, mit ‚Pleased To Meet You‘ hauen die Kölner ihren Zuhörern die Up-Tempo-Mitsing-Hits nur so um die Ohren. Auch das große Drama wird nicht ausgelassen: Man muss nur bis zum Ende der CD warten, bis ‚And Now In Black And White‘.
Ausgesprochen empfehlenswerte Platte!

Zuckerkick | 05/2008:

…Keegan bilden da mal eine willkommene Abwechslung. Zugegeben. Originelle Songstrukturen sollte man auf „Looking Out For No. 1“ (6/10) nicht erwarten. Aber zumindest strotzt das Album nur so vor frühsommerlichen Partykrachern für die anstehenden Baggersee-Sausen. Das ganze kann man dann noch am ehesten mit dem letzten Output von Ok Go (ihr wisst schon: diese Combo mit dieser Laufband Choreografie im Video) vergleichen, nur eben in gut. Alle schwelgerischen Indie-Pop-Romantiker sollten also mal einen Blick hinter die Kulisse des grausamen Albumcovers werfen… es lohnt sich!

ramtata | 04/2008:

Eine Labelneuheit von Rookie Rec., die mich mit dem ersten Song „Pleased to meet you“ zuerst an FISCHER Z erinnert, obwohl diese Band eigentlich recht wenig bis garnichts davon hergibt. Waren es wohl eher diverse Bassläufe…
Britpop/Powerpop ist schon eine gelungene Beschreibung, klingen sie auch sehr nach mainstream dabei ist es schon verwunderlich, dass man als deutsche Band so british klingen kann. Jeder Song hat etwas erfrischendes – ab in die Sonne… Würde mich nicht wundern, die Vierercombo bald bei MTV zu sehen, obwohl, wenn ich mir ihre Tourdaten anschaue, könnten sie da auch noch ein paar Tage mehr einbauen. Abgesehen davon, dass die Jungs spielen können, haben sie wohl ihre Nische gefunden und die meistern sie gut. Die Songs sind bedacht produziert, mit Ohrwurmcharakter versehen.
Es wird wohl nur eine Frage von Zeit sein, wann man nicht mehr an ihnen vorbeikommt…

xtaster | 04/2008:

Album der Woche: Keegan- Looking out for No.1
Dabei handelt es sich um begründeten Größenwahn. Den jugendlichen Leichtsinn und die Naivität sollte die Band, deren Mitglieder allesamt die 30 überschritten haben, nicht mehr pflegen dürfen. Im Gegenteil. Eine Bodenständigkeit an Hits schmückt das Album. KEEGAN manifestiert sich mit Britpop und untertänigem Powerpop. Eine musikalische Leichtigkeit führt durch das Album mit einem Zusammenstellung aus Indierock, 70er-Jahre Pop und britischen Sound. Ein Mix der leicht empfänglich ist für die Ohren von da aus direkt weiter geht ins Herz und in die Beine. `Don´t say a thing` ist das Herzstück der Platte und sehr Singleverdächtig. `Brixton` schleudert beim Empfänger ein Grinsen raus und führt zum Schütteln der Körperteile. Stöbert man im Gedächtnis, findet man Verbindungen zu Franz Ferdinand, The Wombats oder The Cribs. Kein schlechtes Omen. Damit stehen die Sterne gut für den Erfolg.

music scan | 04/2008:

Hab ich jetzt die neue Platte von „We are scientists“ eingelegt oder doch das Debütalbum von „Keegan“? Es handelt sich wirklich um den Erstling „Lookink out for no.1“ des Kölner Quartettes. Die 11 Songs haben aber mindestens genauso viel potential, wie die der eben genannten New Yorker. Orientiert wird sich aber auch ganz klar an Bands wie Bloc Party, Franz Ferdinand und anderen Brit- oder Power-Pop Helden. Und das versuchen sie gar nicht erst zu verheimlichen. Brauchen sie auch nicht. Wer so locker flockigen Gute-Laune-Pop macht, braucht sich auch trotz mangelnder Eigenständigkeit nicht zu verstecken. Die Songs bleiben im Ohr und machen einfach Spaß.

handle me down | 04/2008:

Es gibt sie immer wieder mal, diese Alben zum wohlfühlen, mit denen man einfach in dieser Form nicht rechnet. „Looking out for No.1“ ist ein solches Werk. Dafür verantwortlich zeigen sich KEEGAN aus Köln. Jawohl, Köln, nicht London, Manchester und vor allem nicht irgendwas aus Skandinavien. Tanzbar geht auch im Rheinland, wahrscheinlich sogar ist dies der bessere Ort dafür. Wer es nämlich tanzbar mag, ist mit KEEGAN gut bedient. Nein, bestens bedient! „Looking out for No.1“ ist ein Feuerwerk der guten Laune, eingängig von Kopf bis Fuß. Power-Pop trifft auf Rock-Fragemente, all das mit Energie und Leidenschaft vorgetragen. Stillstehen geht bei flotteren Stücken wie „Don´t say a thing“ oder „Brixton Rd.“ nicht. Dabei mag man beim Anblick des äußeren Erscheinungsbildes von KEEGANs Debüt nur das schlimmste denken, ist das Cover doch sicherlich ein Anwärter für das hässlichste Albumcover des Jahres 2008. Aber der Inhalt zählt und genau damit setzen KEEGAN auch mehr als nur kleinere Duftmarken. Spielerisch leicht hauen sie hier mögliche Hits heraus. Für anspruchsvollere Gemüter mag das bestimmt mehr nach Easy Listening klingen. Man sollte aber festhalten, dass der Begriff „Einfachheit“ nicht unbedingt negativ gedeutet werden muss. Ganz im Gegenteil. Zwar bedienen sich KEEGAN im reichhaltigen Fundus den Musiker in den Jahrzehnten vor ihnen schon irgendwie füllten, aber selbst offensichtliche Nervstücke wie „Jackie Queen“ entfalten ungeahnte Gefühlsregungen. Für mich so etwas wie ein kleiner Geheimtipp, denn die musikalische Untermalung für gute Laune könnte ungefähr so klingen wie „Looking out for No.1“. Es muss ja nicht immer mit der Brechstange sein.

sellfish.de | 04/2008:

Bei Rookie Records ist der Name Programm: Hier werden immer wieder Bands veröffentlicht, die gerade den Sprung vom Amateurlager zu den Profis gemacht haben. Im vergangen Jahr waren das zum Beispiel Diego, die auf dem Kölner Label erschienen und auch 2008 hat man was Sportliches im Programm: Keegan heißt die Band, die sich zu unrecht hinter einem recht scheußlichen Artwork versteckt.
Alles Fußball oder was? Nicht doch. Weder Diego noch Keegan haben sonderlich viel mit der Lederkugel zu tun, viel mehr mit gitarrenlastiger Tanzmusik. Während Diego wie eine ziemlich gute Kopie von düsteren Wave-Bands klingen, bearbeiten Keegan ein anderes Feld, hören sich dabei aber ebenfalls nicht besonders eigenständig an. Macht aber bei beiden erst mal nichts, denn Hits gibt’s hier für vier Bands. Keegan widmen sich vorwiegend britischer Gitarrenpopmusik, die in den 90ern, aber auch in aktuellen Post-Punk-Gefilden anzusiedeln ist. Klingt unglaublich modern und es ist stellenweise fast schon beängstigend, wie sicher Keegan ihre Songs nach Hause bringen. Selten dauert mal einer länger als drei Minuten und würden einem die Riffs und Melodien nicht so bekannt vorkommen könnte man problemlos von elf hervorragenden Singles sprechen. Gleich der Opener „Pleased To Meet You“ gibt ein unglaubliches Tempo vor und auch „Don’t Say A Thing“ kann da nahtlos anknüpfen. Es entwickelt sich ein Hitfeuerwerk, das wohl in erster Linie auf die beiden Songwriter Ian Maxwell (Gesang) und Massimo Peter (Gitarre) zurückgeht und immer wieder von wunderbar schrägen Backgroundchören getragen wird. Ihre Hausaufgaben haben sie ganz offensichtlich gemacht. Fast schon dreist, wie sie bei „Set To Stun“ bereits nach 15 Sekunden zum ersten Mal zum Refrain einbiegen und die nächste Attacke auf die Tanzfläche starten. Umwege gibt es hier keine, was sich vielleicht negativ auf die Halbwertszeit der Songs auswirken könnte. Für den Moment ist das aber ganz schön beeindruckend. Wie die perfekte Sommerpopplatte für einen Sommer, der noch gar nicht da ist oder schon längst da war. Da kann man sein Debüt schon mal in bester Oasis-Manier großkotzig mit „Looking Out For No.1“ betiteln. Ob es wirklich zum Titel Rookie of the year reicht, wird sich noch zeigen.

gaesteliste.de | 04/2008:

Fußball-Label Rookie Records? Im letzten Jahr veröffentlichten sie das Album von Diego, jetzt haben sie auch noch Keegan im Katalog. Der kommt aus Köln, besteht aus vier jungen Herren und bringt Schwung in die – nun – Füße…
Auf „Looking Out For No. 1“ nämlich gibt es elf flotte und gleichzeitig überaus tolle Power-Popper zwischen Franz Ferdinand, Tanzmusik, Bloc Party, Punkrock und Oasis, die allesamt ein einem solchen Hit-Potential ausgestattet sind, dass Stillsitzen nur schwer möglich ist. Lieber möchte man nach draußen ins Freie und gleichzeitig in die Clubs stürmen, Ohrwürmer wie „Pleased To Meet You“, „And Now In Black And White“ oder „Shoot Out The Lights“ laut und lachend singen und dazu tanzen, fremde Menschen umarmen und mit ihnen um die Wette feiern. Kurz: Keegan haben mit Produzent Christoph Schneider (ehemals Klee, jetzt Clayton Farlow) eine wundervolle, weil von oben bis unten mit Hits und Charme gefüllte Frühlings-Platte gemacht.

triggerfish | 04/2008:

Benannt nach dem Ex-HSV Spieler Kevin, debütiert die Kölner Powerpop Band KEEGAN endlich mit dem smarten Longplayer „Looking Out For No.1“. Nach sieben kreativen Jahren bietet das Songwriter Duo Ian Maxwell (Vocals) und Massimo Peter (Gitarre) ein lupenreines Album mit elf mitreißenden Songs zwischen Britpop, Alternative und Indierock. Als ob es KEEGAN schon immer gegeben hätte, bewegen sich die vier Ü-30er auf einem großartigen Fundament.
Offene, crunchy Akkorde und dämmernde Bässe entzücken mit großen Gesten und detailverliebter Genauigkeit. Wie sieht’s mit Radiotauglichkeit aus? Der Opener „Pleased To Meet You“ und ganz besonders „Sick & Tired“ haben zumindest das Potential. Das poppige “Jackie Queen“ steht stellvertretend für die Wandlungsfähigkeit auf „Looking Out For No.1“. Ob es für eine Nummer 1 reicht, ist fraglich, aber danach zu streben, scheint dabei bereits das Ziel zu sein.
Das Album klingt „aus einem Guß“ und imponiert vor Allem durch Maxwells original-englischen Gesang, der gerne mal ins Geschrei abrutscht. Die Gitarren riffen sich durch die 40-minütige Produktion und lassen keine Wünsche übrig. „Neo Punk“ möchte man meinen. Niemals aber driften KEEGAN ins Abgedroschene oder Belanglose. Regionalband mit Nationaldebüt und internationalem Flair.

flaming youth | 04/2008:

Na sieh mal einer an. Das erweckt Assoziationen. Voller Stolz und Vorurteil spielt da eine weitere Band mit Wunschträumen von Bestsellerlisten. Nach den Beatles und ihrem zurecht betiteltem Erfolgsalbum „1“, nach den Erdmöbeln mit „No. 1 Hits“ und vor kurzem erst Slut mit „Still No. 1“ erscheinen KEEGAN mit „Looking out for No.1“ auf der Bildfläche.
Dabei handelt es sich um begründeten Größenwahn. Den jugendlichen Leichtsinn und die Naivität sollte die Band, deren Mitglieder allesamt die 30 überschritten haben, nicht mehr pflegen dürfen. Im Gegenteil. Eine Bodenständigkeit an Hits schmückt das Album. KEEGAN manifestiert sich mit Britpop und untertänigem Powerpop. Eine musikalische Leichtigkeit führt durch das Album mit einem Zusammenstellung aus Indierock, 70er-Jahre Pop und britischen Sound. Ein Mix der leicht empfänglich ist für die Ohren von da aus direkt weiter geht ins Herz und in die Beine. `Don´t say a thing` ist das Herzstück der Platte und sehr Singleverdächtig. `Brixton` schleudert beim Empfänger ein Grinsen raus und führt zum Schütteln der Körperteile. Stöbert man im Gedächtnis, findet man Verbindungen zu Franz Ferdinand, The Wombats oder The Cribs. Kein schlechtes Omen. Damit stehen die Sterne gut für den Erfolg.
Und auch wenn die vier Herren von KEEGAN schon allesamt älter sind, als die Chinesin Li Cairong , die mit 120 Jahren der älteste Mensch der Welt war, hüpft der Körper fast zwingend wie ein erregtes Kind durch die Wohnung, getragen von körpereigenem Leichtsinn und Naivität.
PS: KEEGAN kommen aus good old Köln, auch wenn man es nicht erwartet. Weitere Anspieltipps: `Pleased to meet you` und `Breaking out`

fomp | 04/2008:

Hier geht ein kleiner neuer Stern am Pop- Himmel auf. Zumindestens auf dem europäischen Festland. Denn mit „Keegan“ ist der Kölner- Nachthimmel reicher an einer neuen Pop- Zelebrierungs- Maschine, die man über „Rookie Records“ auch außerhalb der Domstadt wahrnehmen kann. In Elf Songs bieten die Vier populären und energetischen Pop, der geprägt ist, von einem britischen Einschlag. Vielleicht war die Affinität zur Insel auch namensgebend, aber das ist völlig egal. Denn was hier mit einer Menge Pop- Appeal und Chorus durchflutet ist, dürfte nicht nur den Nerv der Kölner- Indie Kids treffen, die auf gut geformten Poprock -oder soll ich doch besser sagen „Indie“ der Marke „The Cribs“ oder „The Pigeon Detectives“- stehen. Die einzige Gefahr mit der „Keegan“ allerdings kämpfen müssen, ist letztendlich ihre Herkunft. In Großbritannien wären sie sicherlich jetzt schon in Lobes- Hymnen zerdrückt worden und würden nie wieder auferstehen, da sie ja die eine Band sind, die mal eine erfolgreiche Single hatte. Wie hieß die noch? „Breaking out“ oder „Don´t say a thing“? Egal, denn hier bleiben sie ein kleiner Stern, der aber um so heller funkelt, auch wenn er sich nicht unbedingt unter den Diskokugeln etabliert. Geheimtipp!
„Pleased To Meet You.“

independentkicks | 04/2008:

Auch auf die Gefahr hin, dass zahlreiche Rezensenten auf den Namensvetter der Band Keegan, also dem Kevin, hinweisen, habe ich das hiermit ebenfalls getan. Eigentlich kommt man ja auch kaum drumherum, denn Keegan klingen nämlich so was von britisch, dass man ihnen ihre Herkunft – Köln – kaum abnehmen möchte. Und das, obwohl man Kevin Keegans trickreichen und eleganten Fußballstil nicht gerade als urbritisch bezeichnen könnte. Egal. Auf „Looking Out For No. 1“, Keegans Debüt-Album, präsentiert uns das Quartett eine mitreißende und schön melodische Mischung aus Powerpop und britischer Indie-Musik, die auch gerne mal als Britpop bezeichnet wird. Auch wenn es zahllose schreckliche Britpop-Bands gibt, die Jungs von Keegan gehören zu den guten. Das erinnert dann eher an Bands wie The Robocop Kraus, wegen des Sängers und des Grooves, sowie an Pale, aufgrund der poppigen Melodien und des erstklassigen Songwritings. Very good!

warschauer | 04/2008:

Schöner BritPop, der seinen großen Vorbildern (Franz Ferdinand,THE WOMBATS, …) in nichts nachsteht, und würde aus dem beiliegenden Booklet nicht hervorgehen, dass diese noch sehr junge Band (benannt nach dem britischen HSV-Topkicker Kevin Keegan in den 1970-ern!) aus Köln stammt, könnte man tatsächlich glauben, sie sei der neueste Export direkt von der Insel – und das liegt garantiert nicht nur an dem (vermutlich) britischem Sänger. Die Liebe zu britischem IndiePop ist KEEGAN vom ersten Ton an anzumerken, den Idolen wird gehuldigt, dabei aber auch eine eigene klare Handschrift geprägt und sie werden diesem Anspruch bis zur letzten Note gerecht. Sehr authentisch! Bislang wurde diese Band nur als Kölner Geheimtipp gehandelt, aber bei geschickter Promotion und eifrigem Touren sollte dieses Schattendasein wohl bald ein Ende finden!

track4 | 03/2008:

Die erste Freude kommt auf, liest man ihren offiziellen Homepage Trailer: „Keegan are from Germany.They`re all over 30. They`ve all got day jobs. They`ve never sat next to Pete Doherty on a London bus or been heralded as `THE NEXT BIG THING`in the NME! Not interested? Then press escape and fuck off back to mummy, coz KEEGAN aren`t a band that pretend to be what they`re not!“ Und obwohl sie nie neben dem Babyshamble in einem Londoner Bus schmoren mußten, fehlt ihnen doch so ziemlich nichts. Rotzig indie klingen Keegan, was nicht zuletzt an ihrem Sänger Ian Maxwell liegt. Die ganze Scheibe klingt aus einem Guß, strotzt vor Potenz, und soundet vor Allem nach Britanien pur.
„Sick & tired“ ist ein richtiger Mainstream-Knaller und nur zu empfehlen. Da tippe ich spontan auf Single. Das gitarrenlastige Riffing der Produktion lässt schon schwer an Farnz Ferdinand & Co erinnern, ist aber irgendwie ausgefeilter und griffiger. Melodiös geht es auf „Looking Out for No.1“ zu, da jagt ein Hit-Kandidat den nächsten: „Breaking out“ oder „don´t say a thing“ haben das richtige Potential um den Titel der CD zum Programm zu machen. Dabei werden Keegan nicht langweilig und abgedroschen wie so viele andere, ihnen gelingt der Drahtseilakt zwischen Neo Punk und eingängigen Hooks bestens. Spitzen Newcomer aus deutschen Landen mit internationalem Format!

flight 13 | 03/2008:

Anfang April. Wow – Köln brennt! Zumindest sollte das so sein, wenn Keegan in ihrer Heimatstadt die Bühne verlassen. Infiziert von der aktuellen Strömung der „The Bands“, geküsst von der Muse namens PowerPop und im Rucksack ein Riesen Repertoire an fluffigen Melodien, frischen Riffs und dancefloor kompatiblen Rhythmen muss das Rheinland hier doch total ausflippen. Jungs die genau wissen wir sie Hits schreiben – eingängig, mit schönen Chören und grossen Gesten, Catchy!!!!! – so wollen wir das, das bläst schlechte Laune einfach mal so schnell weg und lässt dich glücklich grinsend zurück. Referenzen – Futureheads, Franz Ferdi, frühe Moving Units, usw…..